Zahl der getöteten Radfahrenden gestiegen

das Statistische Bundesamt hat am 27.04.2026 die neuesten Zahlen zum Unfallgeschehen veröffentlicht. Danach ist die Zahl der getöteten Radfahrenden weiter gestiegen.

Am gravierendsten ist der Anstieg bei den Pedelec-Nutzenden. 61,5 % aller tödlich verunglückten Radfahrenden sind 65 Jahre oder älter. An zwei Drittel der Fahrradunfälle mit Personenschaden sind weitere Verkehrsteilnehmende beteiligt, am häufigsten sind es Autofahrende.

Im Zuge des E-Bike-Booms nutzen Menschen stärker das Fahrrad, um von A nach B zu gelangen. Das zeigt sich auch in den Unfallzahlen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war im Jahr 2025 nach vorläufigen Ergebnissen jede sechste (16,4 %) im Straßenverkehr getötete Person mit dem Fahrrad unterwegs. Insgesamt starben im vergangenen Jahr 462 Radfahrerinnen und -fahrer bei einem Unfall, darunter 217 mit einem Pedelec – umgangssprachlich auch als E-Bike bezeichnet. Die Zahl der getöteten Radfahrenden insgesamt ist damit gegenüber dem Vorjahr um 3,8 % gestiegen. Im Vergleich zu 2015 nahm sie um 20,6 % zu. Der Anstieg ist auf die zunehmende Zahl von getöteten Pedelec-Nutzenden zurückzuführen (2024: 195 Getötete; 2015: 36 Getötete).

Die Pressemitteilung finden Sie hier.