Mit mehreren Aktionen zum Klimaschutz und zur Radverkehrsförderung setzt die Lutherstadt Wittenberg ein Ausrufezeichen in diesem Spätsommer.
Los geht es mit der dritten Teilnahme in Folge bei der Kampagne STADTRADELN am 31. August. 21 Tage lang können dann die Wittenbergerinnen und Wittenberger in Teams in die Pedale treten. Ziel: Möglichst viele Alltagswege mit dem Rad fahren und dabei so viele Kilometer für Wittenberg sammeln wie möglich und attraktive Preise gewinnen. Positiver Nebeneffekt sind die anonym aufgezeichneten Daten der Radfahrenden für die Auswertung innerhalb der Kommune zur besseren Radverkehrsplanung.
Am 4. September startet man dann gemeinsam um 17 Uhr am Neuen Rathaus zu einer Feierabend-Radtour zum Strandbad Reinsdorf.
Am 5. September hält Weltenradler Thomas Meixner um 19:30 Uhr einen Vortrag auf dem Arsenalplatz.
Enenfalls auf dem Arsenalplatz findet am 9. September von 13 bis 18 Uhr die Cargobike-Roadshow statt. Interessierte können sich über neue Lastenrad-Modelle informieren und auch kostenlos ausprobieren.
Am 20. September ist dann der abschließnede Höhepunkt der STADTRADELN-Kampagne bei einer Abschlusstour in Verbindung mit dem Welt-Kindertag und dem Welterbe-Radeltag. Die Tour startet vom Waldhaus Bergwitz zum Straßenfest Neustraße.
Auch 2025 nimmt die Lutherstadt Wittenberg wieder an der Europäischen Mobilitätswoche (EMW) teil.
Das Angebot ist vielfältig: So findet am 18. September ein Fahrrad-Reparier-Workshop für Kinder und Jugendliche statt, am 18.09. wird am Kinoabend der Film „A human ride“ gezeigt und beim Straßenfest am 20.09. in der Neustraße (zwischen Fleischerstraße und Lutherstraße) wird ab 12 Uhr die Straße gesperrt um den Welt-Kindertag zu feiern. Die Angebote für Kinder und Familien starten ab 13 Uhr.
Am 20. September findet der Welterbe-Radeltag statt, zu diesem Anlass öffnet das Waldhaus in Bergwitz. Ausstellung und Außen-Spielbereiche können besucht werden. Die bereits erwähnte geführte Radtour startet um 11:30 am Waldhaus Bergwitz und führt zum Straßenfest in der Neustraße.
Weitere Aktivitäten, wie z.B. Fahrrad-Codieraktion und sind in Vorbereitung.
Die Lutherstadt Wittenberg nimmt die Europäische Mobilitätswoche auch zum Anlass, neue Dinge auszuprobieren und Verkehrslösungen zu testen. Das große Gefahrenpotenzial beim unkoordinierten Bringen und Holen von Schulkindern mit dem PKW soll eingedämmt werden. Aus diesem Grund wird eine Elternhaltestelle für einen begrenzten Testzeitraum eingerichtet.
Die Zahl der Kinder, die den Schulweg zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen, nimmt weiter ab. Viele Eltern bringen ihre Kinder aus Sorge um ihre Sicherheit mit dem Auto zur Schule. Dies führt zu einem hohen Verkehrsaufkommen und zur Blockierung von Straßen und Bushaltestellen vor den Schulgebäuden. Die AGFK möchte, dass die Schulwegsicherheit verbessert wird und Kinder ein sicheres Mobilitätsverhalten erlernen, um den Schulweg eigenständig zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen zu können.


